ELSA-Delegiertenversammlung Januar 2018 – die wichtigsten Punkte

Am 16. Januar trafen sich erfreulich viele ELSA-Delegierte zur ersten DV im Jahr 2018. Neben dem Rück- und Ausblick auf die verschiedenen Veranstaltungen wurden mit Schulleiterin Bettina Erzinger einige wichtige Punkte diskutiert (zum Protokoll).

Von Matthias Meili, Protokollführer

Vor allem die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler gab zu reden, einerseits mit dem Kompassinstrument im Kindergarten, andererseits mit den von der Schule Saatlen entwickelten Beurteilungskriterien des Arbeits- und Sozialverhaltens im Zeugnis der Kinder ab der 2. Klasse.

Diskussionen um das Kompassinstrument…

Das Kompassinstrument ist ein Beurteilungsbogen für die Kindergarten-Kinder, der auf 10 Kriterien beruht, welche die Leistungen der Kinder beschreiben (grob- und fein- motorische Entwicklung, Lesen, Mathe etc…). Im Normalfall wird dieses Papier vor dem Elterngespräch den Eltern zum Ausfüllen abgegeben und am Elterngespräch dann durchbesprochen. Über dieses Instrument entbrannte an der DV eine Diskussion, die zeigte, dass das Instrument einige Fragen aufwirft. Schulleiterin Bettina Erzinger erklärte dann, dass das Formular einen guten Einblick in die Fähigkeiten des Kindes gebe. Und selbst wenn die Eltern eine unterschiedliche Einschätzung ihrer Kindern geben würden, wäre dies für die Lehrerinnen hilfreich, weil sie dadurch von Stärken der Kinder erfahren könnten, auf denen sie in ihrer Arbeit auch aufbauen könnten.

… und die Kriterien für das Zeugnis

Der zweite heikle Punkt betraf die Beurteilungskriterien für das Arbeits- und Sozialverhalten im Zeugnis ab der 2. Klasse. Diese sind auf der Homepage der Schule Saatlen unter Downloads aufgeschaltet (z.Bsp. hier für die 1./2. Klasse). Besonders störend erschienen die Maximalforderungen für die beste Beurteilung, die ein Schüler zum Beispiel beim Kriterium Fähigkeit zur Selbsteinschätzung nur erhält, wenn sich „bei Beurteilungsgesprächen die Einschätzung immer mit derjenigen der Lehrperson“ deckt. So gibt es einige Vorgaben, die bei vielen Eltern und ELSA-Delegierten auf Unverständnis gestossen sind.

In der DV erklärte Bettina Erzinger wie die Kriterien zu Stande gekommen sind und wie sie zu verstehen sind. Auch freute sich die Schulleiterin über die Anregungen aus dem Kreise der ELSA, da die Beurteilung der Kinder insbesondere auch im Hinblick auf den Lehrplan 21 in einem stetigen Wandel sei und auch immer wieder überdacht werden müsse. Die gesamte Diskussion lesen Sie im Protokoll der 1. ELSA-Delegiertenversammlung, das sie unter diesem Link finden.

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