3. ELSA-Delegiertenversammlung 2017

Am 1. Juni fand die 3. Delegiertenversammlung 2017 statt. Das vollständige Protokoll finden Sie hier.

Neben dem Rückblick auf die Veranstaltungen der vergangenen Wochen (Zirkus-Projektwoche, Veloflicktag) und einem kurzen Ausblick auf das nächste Schuljahr gab es spannende Diskussionen, darunter über folgende Themen:

  • Im Herbst ist eine neue Elternbildungsveranstaltung geplant, Ort und Zeitpunkt stehen allerdings noch nicht fest. Es soll um das Thema Medienkompetenz (Cybermobbing, wie viel Screentime ist angemessen, etc.) gehen. Das Bedürfnis nach Informationen und nach Richtlinien im Umgang mit diversen Angeboten im Internet bei den Eltern ist riesig. Wir Eltern brauchen dringend fachliche Unterstützung, wenn wir unsere Kinder in der immer schneller voranschreitenden virtuellen Welt sicher begleiten wollen.
  • Franziska Schell und Regina Hanslmayr stellen das Projekt „Eltern für Eltern“ vor. Ziel des Projektes ist es, Eltern, die nicht gut Deutsch sprechen, im Schulalltag zu unterstützen, und sie in unsere Gemeinschaft zu integrieren. In einem ersten Schritt wollen wir die Eltern von Schülerinnen und Schülern in den DaZ (Deutsch als Zweitsprache)-Klassen und neu zugezogene Eltern, die nicht gut Deutsch sprechen, persönlich kennen lernen und ihnen die ELSA vorstellen, und sie an unserer Schule willkommen heissen. In weiterer Folge wollen wir Freiwillige suchen, die bei Sprachschwierigkeiten weiterhelfen können. Wir arbeiten mit dem Schulsozialarbeiter Herr Kappeler zusammen.
  • Diskutiert wurde auch die Frage des Gymiübertritts. Die Eltern haben das Gefühl, dass die Schule diejenigen Kinder, die aufs Gymnasium gehen wollen, zu wenig fördert. Warum kann man nicht in der Begabtenförderung bereits in der vierten oder fünften Klassen damit beginnen, die Kinder gezielt auf die Gymiprüfung vorzubereiten? Warum gibt es nicht im Schulhaus selber einen Gymivorbereitungskurs, wie in anderen Schulen (z. B. Apfelbaum)? Warum wird das Aufsatzschreiben nicht mehr trainiert bzw. generell auch mehr auf die Rechtschreibung geachtet? Die Vertreterin der Schulleitung antwortet, dass die Kinder in der Begabtenförderung so viele verschiedene Talente haben, dass sie nicht auf gezieltes Mathe- bzw. Deutschtraining reduziert werden können/sollen. Den Vorbereitungskurs in den einzelnen Schulhäusern, wie z. B. im Schulkreis Glattal, ersetzt im Schulkreis Schwamendingen der zentrale mehrklassig geführte Kurs im Stettbachschulhaus. Die Diskussion ist sehr lebhaft und von Seiten der Eltern besteht der Wunsch, mehr über die pädagogischen Ziele der Schule zu erfahren.

Zuletzt verabschiedeten die ELSA-Delegierten noch die Delegierten Birgit Höppner und Fatima Tliche Birgit und Fatima werden im nächsten Jahr nicht mehr in der ELSA mitarbeiten, da ihre Kinder in die Oberstufe wechseln. Matthias Baur dankt beiden im Namen der gesamten ELSA für ihre grandiose Arbeit in den letzten Jahren und überreicht ihnen je einen wunderschönen Hibiskus und eine kleine Schachtel Praline als Abschiedsgeschenk.

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